Andreas Kieling – Mitten im wilden Deutschland (3/5) Wildnis Harz

 

 

Mit dem Brocken ist der Harz das höchste Gebirge Norddeutschlands. In den urwüchsigen Wäldern gibt es einen eleganten Herrscher – den Luchs. Die scheue Katze ist seit der Jahrtausendwende wieder heimisch.

Das Überleben dieser Tiere ist mit der Geschichte des Eisernen Vorhangs verknüpft. Die Naturschutzgebiete der ehemaligen Grenzregion liefern ihnen die nötigen Rückzugsräume, und seit es die Grenze nicht mehr gibt, haben sie auch ausreichend Bewegungsfreiheit. Andreas Kieling begibt sich auf die Spur des Luchses und anderer seltener Harzbewohner.

Gemeinsam mit einem Förster streift Andreas Kieling durch die Fichtenwälder des Harzes. Sie finden Fußspuren und Überreste einer Luchsmahlzeit. Seit der Wiederansiedlung im Jahr 2000 gibt es hier wieder zwölf Luchse. Anders als Wölfe oder Bären sorgen die scheuen Katzen nur wenig für Aufregung. Die Menschen haben keine Angst vor ihnen. Das liegt vor allem daran, dass man Luchse kaum je zu Gesicht bekommt. Es gehört viel Erfahrung dazu, die Anwesenheit eines Luchses zu bemerken. Und so gedeihen sie in der Region prächtig und nutzen fast den ganzen Harz als Lebensraum. https://www.youtube.com/watch?v=01guhqmAMl4